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Humboldt-Universität zu Berlin - Philosophy, Science and the Sciences

Summer semester 2020

This is a selection of courses offered by faculty of "Philosophy, Science and the Sciences" in the summer semester 2020. The regular forum for the doctoral students of the Research Training Group and the Graduate Program in Ancient Philosophy is the Philosophical Colloquium of James Wilberding, complemented by the Dissertation Seminar of David Ebrey. The course list represents a variety of topics that are related to different research fields within the program. For additional courses see the course catalogue of the HU (Agnes) and the course catalogue of the FU. Please select your courses in accordance with your research project, your supervisors’ advice and the requirements of your curriculum.

 

Asper, Markus: Forschungskolloquium Gräzistik (CO)

Das Kolloquium dient als eine thematisch offene Diskussionsplattform für alle, die Qualifikationsarbeiten (ab MA) mit gräzistischen Themen schreiben – oder die sonst über gräzistische Fragen forschen. Das Kolloquium findet zweiwöchentlich statt.

Mon 12-14, as of 20 Apr (biweekly), →Agnes

Beere, Jonathan: Plato’s best city: the common family of rulers (PS)

In drei verschiedenen Texten, nämlich dem Staat, dem Timaios und den Gesetzen, beschreibt Platon eine politische Maßnahme bezüglich Herrschaft und Familienstruktur. Alle Herrscher sollten sich als enge verwandte sehen (Mutter / Vater / Tochter / Sohn) und sich entsprechend lieben und gegenseitig ehren. Wir werden diese drei Passagen lesen und überlegen, was die philosophische Grundlage für diese Maßnahme ist und wie die Texte sich zueinander verhalten. Schlagen sie genau das gleiche vor? Aus den gleichen Gründen? Wird in allen drei Texten auf das gleiche Gut gezielt? Welchen Gefahren möchte Platon dadurch vorbeugen? Außerdem werden wir andere relevante Texte lesen, wie Auszüge aus Herodots Historien und Aristophanes’ Ekklesiazusae sowie Aristoteles’ Kritik an diesem platonischen Vorschlag.

Thu 12-14, as of 23 Apr, →Agnes

Beere, Jonathan: Aristotle’s Physics VIII (HS)

This class is intended for advanced students of ancient philosophy, capable of reading a text in Greek. We will read (parts of) the eighth book of Aristotle’s Physics, translating the Greek (into English), and discussing the text carefully and in detail. Interested students are asked to contact the instructor in advance.

Wed 10-12:30, as of 22 Apr, →Agnes

Ebrey, David: Plato’s Phaedo (HS)

In this seminar we will carefully work through Plato’s Phaedo, which discusses ethical, epistemological, and metaphysical ideas at the heart of Plato’s philosophy. Topics covered include: causation, the nature of the soul, the problems caused by bodily pleasure and pain, how inquiry is possible, the proper attitude and methodology for inquiry, why (and in what sense) the forms are distinct from sensible things, and why the best life is spent contemplating the forms. We will also discuss how the literary elements of the dialogue are related to its philosophical ideas. Each week we will work through the instructor’s draft manuscript on the dialogue alongside the primary text.

The seminar will be in English and will assume basic familiarity with Plato’s works. Knowledge of Greek is not required, but we will occasionally discuss the Greek, as needed.

Thu 14-16, as of 23 Apr, →Agnes

Ebrey, David: Dissertation Seminar

This seminar is designed as a forum for all doctoral students of the Research Training Group “Philosophy, Science and the Sciences” and the Graduate Program in Ancient Philosophy to present and discuss their work.

Tba.

van der Eijk, Philip: Forschungskolloquium Antike Medizin- und Wissenschaftsgeschichte

Im Forschungskolloquium präsentieren und diskutieren Teilnehmer und Gäste laufende Forschungstätigkeiten im Bereich der antiken Medizin, Philosophie und Wissenschaftsgeschichte und ihrer Rezeption. Auch werden griechische und lateinische medizinische Texte, die im Rahmen von aktuellen Forschungsprojekten bearbeitet werden, in einem close reading Verfahren intensiv diskutiert. Da „Work in Progress“ und andere noch nicht veröffentlichte Materialien vorab zur Vorbereitung unter den Kolloquiumsteilnehmern verteilt werden, ist die Teilnahme am Kolloquium nur nach Vereinbarung mit Prof. Dr. P.J. van der Eijk (philip.van.der.eijk@hu-berlin.de) möglich.

Mon 10-12, as of 20 Apr, →Agnes

Graßhoff, Gerd: Einführung in die Kausalität und Kausales Schließen (PS)

 

Tue 16-18, as of 21 April, →Agnes

Graßhoff, Gerd: Philosophy and history of Science with computational means (HS)

In den neuen Disziplinen der „Computational Humanities“ verändern digitale Methoden die Arbeits- und Argumentationsweise der Disziplinen selbst. Neue Fragestellungen der Geistes- und Kulturwissenschaften werden mit erforderlichen umfangreichen Datenbeständen erforschbar. Klärungsbedürftig ist, wie Hypothesen gerechtfertigt werden können: Sind Hypothesen bestätigt, wenn Daten und Prognosen übereinstimmen; oder diagnostische kausale Schlüsse vorliegen; oder muss man sich auf Plausibilitätsbefunde beschränken? Mit welchen computergestützten Mitteln werden angesichts umfassender Quellbestände Textinterpretationen gewonnen? Wie klassifiziert man Bildähnlichkeiten? An zehn ausgesuchten wissenschaftstheoretischen Fragestellungen der Geistes- und Kulturwissenschaften werden Datensammlungen mittels Jupyter-Notebooks in der Sprache Python bearbeitet. Seminararbeiten mit wissenschaftstheoretischen Schwerpunkten werden zu diesen Aufgaben vergeben. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich, aber hilfreich. Hilfestellungen werden von Mitarbeitern während des Semesters gegeben. Textgrundlagen werden in der ersten Seminarsitzung verteilt und sind über Moodle zugänglich.

Tba, →Agnes

Graßhoff, Gerd: Philosophical Colloquium (CO)

Im Kolloquium zur Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte haben die Teilnehmer die Gelegenheit, die Ergebnisse von Studienprojekten, Hausarbeitsentwürfen und Projekten vorzustellen. In einzelnen Sitzungen werden gemeinsam aktuelle Publikationen aus dem gesamten Forschungsfeld diskutiert. In der ersten Sitzung werden die Termine mit den Präsentationen vergeben; bitte klären Sie Ihre Themenvorschläge einen Monat vor Beginn des Semesters per E-Mail mit mir (Prof. Dr. Gerd Graßhoff; gerd.grasshoff@hu-berlin.de) ab.

Mon 18-20, as of 20 April, →Agnes

Hildebrandt, Ronja: Vertragstheorien in der politischen Philosophie und der Ethik (PS)

Vertragstheorien spielen seit der Neuzeit eine wichtige Rolle in der politischen Philosophie und der Ethik. Die Grundidee ist dabei ebenso einfach wie scheinbar überzeugend: Eine staatliche Ordnung ist dann legitim und ein moralisches Prinzip ist dann gültig, wenn alle Betroffenen ihm zustimmen könnten. Viel hängt hier daran, wie Zustimmung verstanden wird und unter welchen Bedingungen sie erfolgen muss. So kann sich entweder ergeben, dass Moral im Kern eigeninteressiert ist und der Staat nur die Aufgabe hat, Privateigentum und Sicherheit zu garantieren; oder es kann sich ein viel solidarischeres Bild ergeben, das durch eine stärker an Anderen orientierte Moral und einen vollwertigen Sozialstaat charakterisiert ist. Wir werden im Seminar zentrale Texte aus der vertragstheoretischen Tradition diskutieren, unter anderem von Hobbes, Rousseau, Kant, Rawls, Scanlon und Gauthier.

Thu 10-12, as of 23 April, →Agnes

Hildebrandt, Ronja: Aristotle’s Ethics and Politics (HS)

In diesem Seminar diskutieren wir Aristoteles' politische Theorie in der Nikomachischen Ethik und Politik. Aristoteles selbst behandelt Ethik und Politik als eine Einheit, nämlich als die Lehre davon, wie Menschen als Individuen (Ethik) und in der staatlichen Gemeinschaft (Politik) das beste Leben verwirklichen können. Aristoteles' entwickelt dazu eine sog. ‚starke Konzeption des menschlichen Guten', d.h. eine Konzeption, die mehr einschließt als nur die Grundbedingungen für ein gutes Leben wie Grundrechte, Chancen oder Mindesteinkommen. Stattdessen entwickelt Aristoteles in der Nikomachischen Ethik substantielle Bedingungen für ein gutes Leben und schließt aufgrund dieser Bedingungen bestimmte Lebensentwürfen aus. Bedingungen, die er diskutiert, sind die folgenden: Geld, Ehre, Charaktertugenden wie Gerechtigkeit oder Tapferkeit, intellektuelle Tugenden wie praktische und theoretische Weisheit, Lust und Freundschaft. Allgemein gesprochen kommt Aristoteles in der Nikomachischen Ethik zu dem Schluss, dass diejenigen ein gelungenes Leben führen, die ihre rationalen Fähigkeiten perfektionieren. In der Politik wendet Aristoteles diese starke Konzeption des Guten dann auch an: Der Staat soll darauf hinwirken, dass seine Bürger das gute Leben erreichen können.

Wir diskutieren in der Nikomachischen Ethik und Politik diejenigen Themen, die aus beiden Werken aneinander anschließen: die Konzeption des Guten, Naturalismus, Charaktertugenden, intellektuelle Tugenden, Erziehung, Freundschaft (unter Bürgern), Gerechtigkeit und Gleichheit im Staat (vor allem in Demokratien), die besten Herrscher. Bisher geplant ist das Lesen der folgenden Bücher und Kapitel: Nikomachische Ethik I, II, V, VIII, IX, X.6-10; Politik I.1-2, III.6-13, VII.1-2, VIII.1-2. Außerdem werden wir Martha Nussbaums „Der aristotelische Sozialdemokratismus" besprechen.

Seminarsprache ist Deutsch; Beiträge in Wort und Schrift auf Englisch sind aber willkommen. Kenntnisse des Altgriechischen sind nicht erforderlich.
Zum Ablauf (unter Vorbehalt): Das Seminar soll halb über Zoom (45 Minuten), halb über Diskussionen in Foren auf Moodle stattfinden. Dies kann aber vor oder im Laufe des Semesters angepasst werden. Seminarsprache ist Deutsch, Beiträge in Wort und Schrift in Englisch sind herzlich willkommen. Die Primärtexte werden ebenfalls in Deutsch online sein; sie müssten allerdings bereit sein, englische Sekundärliteratur zu Hilfe zu ziehen.

Fri 12–14, as of 24 April, →Agnes

Lo Presti, Roberto: Plato’s Alcibiades I (HS)

Der Erste Alkibiades ist aufgrund seiner inhaltlichen Gestaltung ein philosophisches Rätsel und gleichzeitig ein literarisches Wunderwerk von beeindruckender Faszinationskraft, dessen Schicksal es ist, die verschiedensten Reaktionen – uneingeschränkte Begeisterung und Skeptizismus, Bewunderung und Abwertung – bei seinen Lesern hervorzurufen: Begeisterung und Bewunderung, welche man in einer Tradition spürt, die sich von den neuplatonischen Kommentatoren bis in die Frühneuzeit erstreckt und die im Ersten Alkibiades den Dialog sah, aus dem sich Platons Denken wie aus einem Keim entfaltet und der deswegen als allgemeine Einführung in die platonischen Philosophie dienen sollte; den Skeptizismus und die Abwertung einer auf Schleiermacher zurückgehenden Richtung der modernen Rezeption dieses Werkes, die eines der deutlichsten Zeichen seiner Unechtheit eben in der Tatsache sieht, dass der Dialog sich auf so viele Kernthemen der platonischen Philosophie bezieht, als hätte der Verfasser möglichst viel davon, was sich als wesentlich platonisch erkennen lässt, andeuten und zusammenfassen wollen. Es gibt tatsächlich viele platonische Leitmotive, die sich in diesem Dialog anhäufen; zwei sind aber besonders auffällig: Die Selbsterkenntnis und das erotische Wesen des Philosophierens und der dialogischen Praxis, in dem sich das Philosophieren – im platonischen Sinne – verwirklicht. Im Seminar werden wir besondere Aufmerksamkeit auf einige Aspekte der Eros-Thematik richten, die im Ersten Alkibiades sowie auch in allen anderen „erotischen“ Dialogen Platons auftreten: Die Reziprozität des philosophischen Eros, die Spannung zwischen körperlicher und geistiger Dimension des erotischen Verlangens sowie auch zwischen äußerlicher und innerlicher Schönheit, die Einheit von Gutem, Wahrem und Schönem, das Sich-im-Anderen-Spiegeln als Dimension des erotischen Erlebnisses und als Bedingung der Selbsterkenntnis. Im Laufe des Seminars werden wir auch die berühmte Alkibiades-Rede des Symposion betrachten und einen Blick auf die moderne Rezeption des Ersten Alkibiades – z.B. auf Foucaults Hermeneutique du sujet – werfen.

Das Seminar wird stark diskussionsorientiert sein und setzt deshalb eine aktive Teilnahme voraus. Es wird erwartet, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Laufe des Semesters zumindest ein Referat halten.

Die Kenntnis der griechischen Sprache ist willkommen, aber nicht erforderlich. Wir werden alle Texte in deutscher Übersetzung lesen, wobei wir in systematischer Weise auf den griechischen Text verweisen werden, um Kernbegriffe zu verdeutlichen und theoretisch relevante textuelle Schwierigkeiten bzw. Unklarheiten zur Sprache zu bringen.

Mon 16–18, as of 20 April, →Agnes

Lo Presti, Roberto: Galen, Quod animi mores

Gegenstand dieses Seminars ist eines der berühmtesten Werke Galens, dessen Volltitel „Quod animi mores corporis temperamenta sequantur“ lautet. In diesem Werk befasst sich Galen, der Arzt aus Pergamon, der im 2. Jahrhundert n. Chr. die von den Hippokratikern stammende techne iatrike zu einer systematischen Wissenschaft machte, mit Fragen, die das Wesen der Seele, die Tätigkeiten und Lokalisierung ihrer Teile und letztendlich das Verhältnis zwischen Seele und Körper betreffen. In diesem Zusammenhang erörtern Galens medizinische Untersuchungen und Betrachtungen Fragen, die auch von enormer theoretischer Relevanz sind und die eine ganz zentrale Stellung nicht nur in der medizinischen Tradition, sondern auch und vor allem in den philosophischen Systemen von Platon und Aristoteles, und später in der Lehre der philosophischen Schulen der hellenistischen Zeit haben. Galen selbst widmet mehrere Schriften dem Versuch, Eigenschaften und Funktionen der Seele aus unterschiedlicher (anatomischer, psychophysiologischer, embryologischer) Sicht zu bestimmen. Das Quod animi mores stellt im Vergleich zu anderen psychologischen und psychophysiologischen Werken Galens einen ganz besonderen Fall dar, denn Galen vertritt in dieser Schrift einen dezidiert materialistischen Ansatz zum Verhältnis Seele/Körper, indem er für ein Entsprechungsverhältnis zwischen der Verfassung des Geistes und der des Körpers argumentiert und sogar ein Abhängigkeitsverhältnis der ersten von der zweiten einzuräumen scheint. In dem Seminar werden wir uns die Frage stellen, wie sich dieser materialistische Ansatz zum „Mind/Body Problem“ im Rahmen einer gesamten Seelenkonzeption Galens und einer breiteren philosophischen und medizinischen Debatte über die Natur und die Eigenschaften der Seele verstehen und rechtfertigen lässt.

Thu 16–18, as of 23 April, →Agnes

Wilberding, James: Einführung in die theoretische Philosophie der Antike (VL)

Die Vorlesung bietet einen Überblick über die theoretische Philosophie der Antike sowie einen Einblick in die Philosophie des Mittelalters und ermöglicht eine erste Orientierung im Hinblick auf die zentralen Denker und Fragestellungen dieser Zeitalter. Die Vorlesung geht chronologisch vor, ausgehend von den Vorsokratikern (vor allem Heraklit, Parmenides, Anaxagoras, Empedokles) erfolgt eine Überleitung zu den einflussreichsten Denkern der Antike: Sokrates, Platon und Aristoteles, die im Mittelpunkt der Vorlesung stehen. Schließlich werden noch die Grundgedanken einiger Philosophen der Spätantike und des Mittelalters vorgestellt. Zentrale Begriffe, Probleme und Theorien der Philosophie der Antike und des Mittelalters werden in dieser Vorlesung durch Analyse grundlegender Fragen der Metaphysik, Psychologie und Erkenntnistheorie erarbeitet.

Mon 14–16, as of 20 April, →Agnes

Wilberding, James: Plotinus on Providence (HS)

In this seminar we will be engaging in a close reading and discussion of a selection of key texts in which Plotinus addresses the problem of providence. Some of the chief issues here concern Plotinus’ commitments regarding determinism, personal freedom, the limits of divine knowledge and activity, and reincarnation. All are welcome to attend, but please note that the texts will be read in the original Greek and translated into English (or German, if one prefers).

Wed 10–12, as of 22 April, →Agnes


This colloquium will focus on topics in ancient philosophy and science, and it is intended for students specializing in ancient philosophy or science. This will be the regular colloquium of the Graduate School in Ancient Philosophy / Research Training Group “Philosophy, Science and the Sciences” in Sommer 2020. We will discuss work in progress from both regular participants and visiting speakers. Students other than GSAP/RTG students who wish to participate should contact James Wilberding prior to the start of the semester.

Tue 13–16, as of 21 April, →Agnes

Wilberding, James: Plato’s Charmides (PS)

In dem Frühdialog Charmides geht Sokrates, zusammen mit dem Teenager Charmides (Platons Onkel) und dem etwas älteren Kritias (einem Cousin von Platons Mutter), auf die Suche nach einer Definition von ‚Sophrosyne‘ – oft übersetzt mit ‚Besonnenheit.‘ Der Dialog bietet somit die Möglichkeit, klassische Eckpunkte des sokratischen Philosophierens zu besprechen: die Suche nach der Definition, Elenchos (die sokratische Widerlegungskunst), die Tugenden und der berühmte sokratische Satz, dass er weiß, dass er nichts weiß. Aber der kurze Dialog bietet auch eine überraschende Komplexität und Tiefe und mündet in eine interessante und komplexe Untersuchung der Selbsterkenntnis – ein sehr wichtiges Thema für die Folgetradition des Platonismus. Der Dialog endet mit einer sehr finsteren Note, wenn Platon dramaturgisch auf die Schicksale von Charmides und Critias anspielt, die beide später zu den 30 Tyrannen Athens zählen werden. In diesem Seminar werden wir den Dialog in deutscher Sprache sorgfältig lesen und diskutieren. Wegen der Kürze des Dialogs wird es auch möglich sein, begleitende Lektüre aus der Sekundärliteratur miteinzubeziehen und mitzudiskutieren. Alle TeilnehmerInnen sollten den Charmides mindestens einmal vor Beginn des Seminars gelesen haben.

Tue 13–16, as of 21 April, →Agnes